Tumblelog by Soup.io
Newer posts are loading.
You are at the newest post.
Click here to check if anything new just came in.

August 28 2016

malschauen2
malschauen2

Das Märchen vom billigen Atomstrom


Eine ARD-Reportage entlarvt das Märchen vom billigen Atomstrom als dreiste Lüge. Die volkswirtschaftlichen Kosten sind immens.

Jahrzehntelang priesen Politiker im Chor mit der Atomlobby die Vorzüge des Atomstroms: Sauber, sicher und vor allem günstig sei der Strom aus Atomkraftwerken. Doch eine ARD-Dokumentation entlarvt das Märchen vom billigen Atomstrom als dreiste PR-Lüge. Nur weil ein Grossteil der realen Kosten auf die Allgemeinheit abgewälzt wird, können die Energiekonzerne «billigen» Atomstrom produzieren und Milliarden-Gewinne einfahren.

Schon immer war Atomstrom ein Geschäft, das nur mit staatlichen Zuschüssen funktioniert – zum Vorteil der Energiekonzerne und zum Nachteil der Gesellschaft. Seit Jahrzehnten erhält die Atomindustrie vom Deutschen Staat umfangreiche Finanzhilfen und Steuervergünstigungen. Wie viel genau, zeigt eine Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS).

Demnach wurde Atomstrom in Deutschland seit 1970 mit rund 190 Milliarden Euro subventioniert. Horrende Ausgaben, die den Staatshaushalt belasten und die der Steuerzahler tragen muss. Deshalb täuscht der niedrige Preis auf der Stromrechnung: In Wahrheit zahlen Verbraucher für Atomstrom deutlich mehr als für den angeblich teuren Ökostrom aus Wind und Sonne. Denn ein Teil ihrer Steuern landet auf Umwegen ebenfalls bei den AKW-Betreibern.

Unkalkulierbare Kostenexplosion

Doch das ist nicht alles. Das Atomzeitalter beschert der Gesellschaft Folgekosten in gigantischem Ausmass. Der Rückbau der stillgelegten AKW und die «Entsorgung» der radioaktiven Abfälle werden in Deutschland nochmals 169 Milliarden Euro verschlingen – nach offizieller Schätzung. Die ARD-Reportage macht jedoch deutlich: Es wird wohl noch viel teurer werden, zulasten der Steuerzahler.

Wie aufwändig der Rückbau eines AKW ist, lässt sich im stillgelegten DDR-Kraftwerk Greifswald erahnen. 700 Arbeiter sind hier seit über 20 Jahren damit beschäftigt, atomare Altlasten zu beseitigen, Tag für Tag, Schraube für Schraube. Die Kosten für den Rückbau trägt der Bund als Rechtsnachfolger der DDR.

Henry Cordes, Vorsitzender der Energiewerke Nord: «Atomtechnologie ist ein gigantischer Griff ins Klo» (Quelle ARD)

Ursprünglich waren dafür 3,2 Milliarden Euro eingeplant. Inzwischen rechnet Henry Cordes, Vorsitzender der Energiewerke Nord, mit Kosten von 6,5 Milliarden Euro – ohne Endlagerung. «Gesellschaftspolitisch ist diese Technologie ein gigantischer Griff ins Klo», lautet sein überraschend deutlicher Kommentar zum Atomzeitalter.

Kein Endlager in Sicht

Doch wohin mit dem strahlenden Atom-Schrott? Diese Frage ist bis heute nicht geklärt. Sicher ist: Die Suche nach einer Endlagerstelle wird aufwändig und sehr teuer. Einst nutzte die Atomindustrie das marode Salzbergwerk Asse in der niedersächsischen Provinz als billige Müllkippe. Seit den 70er-Jahren lagern hier 750 Meter unter der Erde 126’000 Fässer mit strahlendem Atommüll. Doch was ursprünglich als Endlager gedacht war, entpuppt sich jetzt als Desaster. Wasser dringt in die Kammern ein und bildet zusammen mit dem Atomschrott eine radioaktive Lauge.

Weil die Grube jederzeit einstürzen könnte, müssen die Fässer herausgeholt werden. Die Komplettsanierung der Asse wird 10 Milliarden Euro kosten, schätzt Wolfram König vom Bundesamt für Strahlenschutz. Das ist fast doppelt so viel wie ursprünglich budgetiert. Auch diese Rechnung geht voll zulasten der Allgemeinheit, «weil der Staat das Kostenrisiko schon sehr früh übernommen hat», so König gegenüber der ARD.

Über Jahrzehnte kam der Staat für Risiken und Kosten der AKW-Betreiber auf, die Gewinne sackten die Konzerne ein und verteilten das Geld mit vollen Händen an ihre Aktionäre. Laut Recherchen der ARD schütteten allein E.ON und RWE in den vergangenen 15 Jahren 49,6 Milliarden Euro Dividenden aus. Geld, das nun für den Rückbau der AKW und die Entsorgung des Mülls nicht mehr zur Verfügung steht.

Energiekonzerne können sich freikaufen

Schon jetzt zeichnet sich ab: Für die Entsorgung des Atommülls zahlt letztlich vor allem die Allgemeinheit, die die Atomenergie schon jahrzehntelang mit Steuergeldern subventioniert hat. Mit einem geschickten Deal können sich die Atomkonzerne von ihrer Verantwortung freikaufen. Laut Vorschlag der Atomkommission sollen die AKW-Betreiber insgesamt 46 Milliarden Euro für den Rückbau der Atomkraftwerke und die Entsorgung des Atommülls bereitstellen. Damit ist für die Konzerne die Sache erledigt. Für allfällige Mehrkosten kommt allein der Staat auf.

«Das Geld reicht hinten und vorne nicht», warnt im ARD-Interview die Energie-Expertin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Claudia Kemfert. Die Bundesregierung gehe von einem unrealistisch hohen Zins von 4,58 Prozent aus.

«Das Geld reicht hinten und vorne nicht» (Quelle: ARD)

Die Energie-Expertin rechnet vor, dass schon heute mindestens 75 Milliarden Euro an Rückstellungen notwendig wären, um bei einem realistischen Zinssatz von 2 Prozent im Jahr 2100 auf die kalkulierten Kosten von 169 Milliarden zu kommen. Entsprechend bitter ist Kemferts Resümee: «Die Gesellschaft wird noch Jahrzehnte, ja Jahrhunderte an den Folgekosten des Atomzeitalters zu tragen haben.»

Und das für eine angeblich «billige und saubere» Technologie, die gerade mal Strom für eine einzige Generation geliefert hat.




http://www.infosperber.ch/Artikel/Umwelt/die-wahren-Kosten-der-Atomenergie-Atomdeal-Endlagerung/&g=ad

Reposted fromverschwoerer verschwoerer viaschaaf schaaf

August 24 2016

malschauen2
2886 4bdd 500
Reposted fromhagis hagis viaschaaf schaaf

August 17 2016

malschauen2

Aber was zum Lachen: :-)

In .de ist ein chinesischer Tourist, der versucht hat, im oertlichen Rathaus eine Diebstahlsanzeige aufzugeben weil sein Geld und seine Kreditkarten weg waren, in ein Fluechtlingslager gebracht worden weil man ihm einfach einen Asylantrag zur Unterschrift vorgelegt hat statt eines Diebstahlsanzeigeformulars.
Sobald man einen Asylantrag stellt wird aber der Pass eingezogen. Der Mann konnte daher nicht an neues Geld kommen, ohne Karte oder Pass ist das sehr schwer ... Nach 7 (!) Tagen ist er im Lager einem Betreuer aufgefallen. weil er so gut angezogen war, und der hat sich dann per Uebersetzungsapp mit ihm unterhalten. Quote: "Meinen Pass ist in Heidelberg. Die Umgebung hier ist nicht sehr gut. Ich moechte ins Ausland spazieren gehen. Bitte werfen Sie einen Blick. Ein Spaziergang ist ins europaeische Ausland gehen."
Nach nur weiteren 5 Tagen ward sein Pass aufgefunden und er durfte wieder gehen.
Reposted fromastrid astrid

August 16 2016

malschauen2
malschauen2
3875 e92b 500
Reposted fromlokrund2015 lokrund2015 viasofias sofias
malschauen2
Reposted fromLane Lane viakonnex konnex
malschauen2

August 15 2016

malschauen2

August 13 2016

malschauen2

Reposted fromjessor jessor viae-gruppe e-gruppe
malschauen2

August 06 2016

malschauen2
Reposted frommorgana morgana viaschaaf schaaf
malschauen2
5219 48a4
Reposted fromlokrund2015 lokrund2015 viasofias sofias
malschauen2
Reposted fromFlau Flau viagingerglue gingerglue
malschauen2

Rose arbor, Kew Gardens, London

Rose arbor, Kew Gardens, London

spiregazer (Rose arbor, Kew Gardens, London)
Reposted fromRekrut-K Rekrut-K viagruetze gruetze
malschauen2
6796 d7e9 500
Reposted fromqkukier qkukier viaschaaf schaaf

August 02 2016

malschauen2
malschauen2
Reposted fromnoticeable noticeable viaschaaf schaaf
malschauen2
Reposted fromtgs tgs viaschaaf schaaf

July 30 2016

malschauen2

Die Zahlen des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen UNHCR zeigen, dass mehr als eine Million Flüchtlinge und Migranten Europa im Jahr 2015 auf dem Seeweg erreicht haben. Aber im Jahr 2016 sieht die Sache anders aus, da viele westliche Staaten vorhaben, die Türen vor den Flüchtlingen zu verschließen. Sie geben den Moslems die Schuld an den Terrorangriffen auf den Westen. Hénin jedoch beharrt darauf:

„Flüchtlinge willkommen zu heißen stellt keine Terror-Bedrohung für unsere Länder dar. Es ist vielmehr ein Impfstoff, der uns vor dem Terrorismus beschützt. Denn je mehr Interaktion zwischen den Gesellschaften, zwischen den Gemeinschaften stattfindet, desto weniger Spannungen wird es dort geben. Der Islamische Staat glaubt an eine Konfrontation von globalem Ausmaß. Was sie am Ende wollen, ist Bürgerkrieg in unseren Ländern, oder zumindest weitreichende Unruhen und einen großangelegten Krieg im Nahen Osten. Das ist es, was sie wollen. Das ist es, wofür sie kämpfen. Wir müssen also ihre Erzählung und Vision zerstören. Und Flüchtlinge willkommen zu heißen, das ist eine totale Zerstörung ihrer Erzählung.“

Französischer Journalist wird 10 Monate von ISIS gefangengehalten. Er enthüllt, was Dschihadisten WIRKLICH wollen.
Reposted frome-gruppe e-gruppe viasofias sofias
Older posts are this way If this message doesn't go away, click anywhere on the page to continue loading posts.
Could not load more posts
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...
Just a second, loading more posts...
You've reached the end.

Don't be the product, buy the product!

Schweinderl